„Tierschutzqualifizierte:r Hundetrainer:in“ ist kein Ausbildungsabschluss, sondern ein freiwilliges staatliches Gütesiegel für dich als Person. Grundlage ist die Tierschutz-Hundeausbildungsverordnung, vergeben wird es von der Koordinierungsstelle am Messerli Forschungsinstitut der Vetmeduni Wien.
Zur Prüfung antreten kannst du nach mindestens zwei Jahren praktischer Erfahrung in der tierschutzgerechten Arbeit mit Hunden. Eine dreiköpfige Fachkommission prüft Theorie und Praxis; wer das Siegel führt, bildet sich alle zwei Jahre mindestens 40 Stunden fort.
Keine Ausbildung macht dich also von selbst „tierschutzqualifiziert“. Unsere sechs Module behandeln aber genau die Themen, die die Verordnung für die Prüfung vorsieht – Lernverhalten, Ausdrucksverhalten, Angst und Stress, Gesundheit und Erste Hilfe, tierschutzgerechtes Equipment und Hunderecht. Mit dem Abschluss und deiner Praxis am eigenen Standort hast du die beste Grundlage, um später anzutreten.